Super Lage, super Stimmung, super Leistung – Superbude

veröffentlicht in Deutschland Hamburg Reisen am 7. März 2017

Vergangenes Wochenende war ich für zwei Events in Hamburg – der Stadt, der ich vor vielen Jahren mein Herz geschenkt habe. Ich liebe Hamburg, doch übernachtet habe ich vor Ort bisher nur bei Freunden oder am Airport. Die Hansestadt ist für mich wie ein zu Hause und wer macht schon Urlaub daheim? Ich! Denn ich habe das Wochenende genutzt und war zu Gast in der Herzstadt.

Ich hatte die Möglichkeit, für eine Nacht in der Superbude St. Pauli zu übernachten. Ich habe schon vor einiger Zeit mit dem Hostel/Hotel geliebäugelt und durfte eine nette Dame auf dem #WWIM11 kennenlernen, die unsere Gruppe damals begleitet hat. Und so kam es, dass ich meinen Koffer packte und mein eigenes Bett gegen ein Zimmer im Herzen der Sternschanze tauschte.

Am Freitag Nachmittag bin ich in Hamburg angekommen und habe die S-Bahn zur Sternschanze genommen. Nicht mal 10 Fuß-Minuten von der Station entfernt liegt das Hotel. Beim Check-In wurde ich herzlich begrüßt. Man hat sich direkt wohl und willkommen gefühlt und alle Mitarbeiter wirkten sehr gut gelaunt. Ein guter Service ist das Aushängeschild eines Hotels. Zudem ist der Check-In Bereich wundervoll gestaltet. Sehr lichtdurchflutet, farbenfroh und mit kleinen Details versehen. Meine Vorfreude wuchs noch bevor ich das Zimmer gesehen habe.

In zweiten Stock der Bude lag mein kleines Zimmer. Das große Doppelbett war Mittelpunkt des Raumes und an jeder Ecke entdeckte ich neue, hanseatische Kleinigkeiten. Der Hocker aus Astra Kisten und die Kleiderhaken aus Pömpeln waren nur ein Teil davon. Wie cool ist denn bitte auch das orangene Fischernetz hinter dem Bett?! Das Gefühl, auf dem Bett zu sitzen und mich daran anzulehnen, erinnerte mich an einen Segeltrip in die Niederlande, wo wir uns in das Netz am Bug des Schiffes gelegt haben. Ein bisschen Urlaubsfeeling war das ja schon.

Jedes Zimmer ist mit Fernseher, Badezimmer mit Dusche und WLAN ausgestattet. Es gibt nicht nur Doppelzimmer. Man kann mit bis zu 6 Personen in der Superbude in einem Zimmer übernachten und hat zum Teil sogar Zugang zu einem Balkon. Das absolute Highlight ist die Astra Rockstarsuite. Diese kann nicht nur zur Übernachtung mit bis zu sechs Personen genutzt werden, man hat auch die Möglichkeit, den Raum für Meetings, Events oder Proben mit der eigenen Band zu nutzen. Herzstück des Raumes ist eine große Bühne, die zu Betten umgewandelt werden kann sowie eine große Sitzlandschaft.

Ich habe die Nacht in Hamburg gut verbracht. Ich kenne Hamburg in laut und bunt, gerade in der Nähe der Reeperbahn, aber es war sehr ruhig und zwischenzeitlich konnte ich sogar in Ruhe dem Regen lauschen. Einzig und alleine die Matratzen waren nicht so meins. Aber es kann ja auch nicht alles perfekt sein und trotzdem habe ich gut geschlafen.

Besonders charmant war neben dem Personal und der Möglichkeit, sich am Tresen jederzeit ein Nutellabrot schmieren zu können, auch der Gemeinschaftsbereich. Abends konnte man sich mit einem der vielen Gesellschaftsspiele bei einem Bier an die Theke oder einen der Tische setzen, man hat die Möglichkeit, sich eine Karaffe Wasser mit Minze zu nehmen und die Stimmung ist locker. In der Küche kann man sich sein Abendbrot selbst zubereiten und hat auch die Möglichkeit, seine Lebensmittel in einem Kühlschrank zu deponieren. Morgens gibt es an gleicher Stelle Frühstück. Da es nur ein paar kleine einzelne Tische und ansonsten eine lange Theke zum Sitzen hat, kommt man schnell mit anderen ins Gespräch und fühlt sich wie in einer großen Gruppe.

Das Frühstück ist der Wahnsinn! Es gibt alles, was man braucht: Brot und Brötchen, herzhaften Aufschnitt und Marmeladen, Nuss-Nougat-Creme und Joghurt. Es gibt frische Früchte und verschiedene Nüsse, Tee und Kaffee. Es gibt sogar sebstgemachte Aufstriche und Kimchi! Und mein absolutes Highlight: man kann sich Waffeln machen! Frische Waffeln! Mit Ahornsirup und Pflaumen, mit Zimt und bunten Zuckerperlen. Wie wundervoll. Ich bin lange nicht mehr so gut in den Tag gestartet und saß auch sehr lange unten. Frühstück gibt es von 7 bis 13 Uhr und ich habe einfach ganz lange einfach nur die Menschen beobachtet und Waffeln gegessen. Da das Wetter draußen grau in grau war, hat es mich auch einfach nicht raus gezogen, so wohl habe ich mich gefühlt.

Alles in allem würde ich jederzeit wieder in die Superbude kommen und würde auch sehr gerne die Bude in St. Georg noch einmal ausprobieren. Die Atmosphäre war einfach toll und auch von Bekannten habe ich schon gehört, dass sie dort immer eine tolle Zeit verbracht haben. Eine Nacht kostet im Doppelzimmer 70 Euro – für die Lage, den Service und bei Doppelbelegung mehr als fair! Auch Bettwäsche und Handtücher sind bereits im Preis enthalten. Also: auf nach Hamburg!


Superbude St. Pauli
Juliusstraße 1-7
22769 Hamburg



Ward ihr schon einmal in der Superbude oder habt in eurer eigenen Stadt Urlaub gemacht?

*Dieser Artikel entstand in Kooperation mit der Superbude St. Pauli. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

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1 Kommentar

  • Antworten Karina 20. März 2017 um 23:12

    Hallo Mareike,
    ich hatte auch schon das Glück, in der „Superbude St. Pauli“ zu übernachten, als wir paar Mädels zum Justin Timberlake-Konzert im Mai 2014 in Hamburg waren. Auch ich hatte mich gleich in die Superbude verliebt mit den raffinierten Details und vor allem der Herzlichkeit und Offenheit, die einem entgegen gebracht wird.
    Hamburg gehört schon lange zu meinen Herzstädten und der Aufenthalt in der Superbude hat bestimmt sein übriges dazu getan! :o)
    Liebe Grüße, Karina

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