Ein Schwank aus meiner Kindheit – Streiche spielen

veröffentlicht in Uncategorized am 17. Oktober 2014

Es ist irgendwie unglaublich. In wenigen Monaten werde ich schon 20 und bin damit kein Teenager mehr und seit zwei Wochen studiere ich. Bedeutet: ich habe bereits meine gesamte Schullaufbahn durchlaufen, mein Abitur, ein Jahr Praktikum in NRW gemacht und auch sonst bin ich ziemlich erwachsen geworden. Ich führe einen Blog und habe dafür ein Gewerbe angemeldet, ich habe eine eigene Wohnung und … WOW! STOP! Wo ist nur die Zeit geblieben? Saß ich nicht gestern noch in der Grundschule und habe meinen Sitznachbarn geärgert? Und jetzt sitze ich still in der Vorlesung und schreibe im beste Falle sogar mit.

Ich erinnere mich wirklich sehr gerne an meine Kindheit – zugegebenermaßen nicht an alle Zeiten und Aspekte, aber an vieles. Und manchmal, wenn ich so durch die Gegend schlendere kommen mir alte Erinnerungen. Ich war nie ein Kind, welches viele Streiche gespielt hat, was vielleicht auch an den Mangelnden Geschwistern liegt, doch ich erinnere mich an manch brisante Situationen.

Da gab es beispielsweise einen Nachmittag, da saßen wir Kinder aus der Nachbarschaft alle zusammen. Jeder auf einer Mülltonne. Und dann musste ich fix nach Hause auf Toilette, kam wieder und dann saß da ein anderes Mädchen auf meiner Tonne. Das hat mich unheimlich gewurmt, weswegen ich sie von der Tonne drängte. Manch einer würde vielleicht sogar sagen, ich habe sie geschubst, aber das würde ich ja nie! Auf jeden Fall hatte sie danach einen gebrochenen Arm.
Ein paar Monate später trat sie dann allerdings auf mein Springseil während ich sprang und ich holte mir eine dicke Lippe. Das ist Gerechtigkeit unter Kindern. (Heute haben wir übrigens keinen Kontakt mehr.) Und so finde ich es auch unglaublich gerecht, dass das Mädchen in dem Video, welches ihr unten sehen könnt, es okay findet, dass ihr Bruder ihr die Haare abgeschnitten hat. Schließlich gab es dafür ein paar neue Videospiele. (Kein Video da? Dann einfach [temporär] den AdBlocker ausschalten.)

Woran ich mich auch sehr gerne erinnere, sind die Aprilscherze, die wir unserer Klassenlehrerin immer gespielt haben. Unsere Klassenlehrerin in der 7. war schwerhörig und trug ein Hörgerät. Naja und wir taten halt so, als würde sie nichts hören, sprachen also lautlos. Leider hat sie es direkt gemerkt. Dafür bemerkte sie auf Klassenfahrt nicht, wie wir einen Jungen aus unserer Klasse als Mädchen verkleideten und ihr als unsere neue Freundin vorstellten. Sie freute sich total für uns während der Begleitlehrer sich vor Lachen krümmte. Wir waren aber auch sehr authentisch!

frech wie eh und je

Ich liebe solche kleine Erinnerungen und ich werde mir angewöhnen müssen, diese aufzuschreiben, bevor ich das vergesse. Zum Glück gibt es aber genügend Momente, die mein Papa – ähnlich wie in dem Video – auf Kamera festgehalten hat. Eigentlich hat er bis zum Teenageralter ALLES aufgenommen. Vom nackten Popo auf dem Wickeltisch bis zur Konfirmation 2009. Was sind denn eure liebsten Erinnerungen? Und habt ihr das auch manchmal, dass ihr euch ganz plötzlich an einen Moment aus eurer Kindheit erinnern könnt? Ich finde das faszinierend.

*dieser Beitrag enthält ein gesponsertes Video

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1 Kommentar

  • Antworten MondMinze 19. Oktober 2014 um 08:52

    schön! würde mich freuen, wenn du auch mal einen Blick auf meinen Blog werfen würdest. Alles Liebe Lessa http://mondmohn.blogspot.com

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