Abnehmen? Nicht ohne mein iPhone, meine liebsten Apps und ganz viele Statistiken!

veröffentlicht in Uncategorized am 8. Juni 2014

Ich gebe es zu, ich bin ein Statistiken-Junkie. Ich stehe total auf Statistiken. Ich liebe es, zu sehen, wie viele Lieder ich in der letzten Zeit gehört habe, wie viele Seiten des Buches, welches ich gerade lese, ich in welcher Zeit gelesen habe und wie viel Zeit ich voraussichtlich noch brauche, um dieses Buch zu beenden. Ich liebe es! Genauso liebe ich es, alles in meinem Handy festzuhalten – ebenso wenn es ums Abnehmen geht. Was dabei meine liebsten Apps sind und wie sie mir helfen, abzunehmen, erfahrt ihr heute.

Direkt zu Beginn des Sommer Countdowns 2014 mit Weight Watchers habe ich mir die offizielle Weight Watchers App runtergeladen. Sie ist kostenlos, allerdings hat man erst den vollen Zugriff, sobald man auch ein aktives Kundenkonto hat.

Die App verfügt dann nicht nur über eine Rezepte- und Produkt-Übersicht sondern auch über ein persönliches Tagebuch. Ich kann alle meine Mahlzeiten eintragen und die App errechnet dann, wie viele Punkte ich schon zu mir genommen habe und wie viele ich noch übrig habe. Außerdem kann ich Aktivitäten eintragen und mir dann zusätzliche Punkte verdienen.
Um ein wenig Regelmäßigkeit in mein Essverhalten zu bekommen, habe ich mir Routinen ausgesucht. Das ist zum einen, dass ich wirklich jeden Morgen frühstücke und zum anderen, dass ich während des Essens das Besteck ablege und etwas Trinke. Sobald ich eine Routine erledigt habe, kann ich das vermerken und die App gratuliert mir zum Erfolg. (Das ist bestimmt so eine psychologische Sache … die sogar funktioniert! Ich mag kleine Glückwünsche.)
Was ich besonders liebe ist der Calculator. Wenn ein Lebensmittel einmal nicht in der Datenbank ist, kann ich mit Hilfe der Nährwertangaben die Punkte berechnen. Mittlerweile kann ich auch schon so ganz gut einschätzen, wie viel Punkte ein Produkt hat.
Einmal in der Woche trage ich mein aktuelles Gewicht ein und kann Sternchen verdienen. Oh, ich liebe Sternchen! Und wisst ihr, was ich dann noch bekomme? Eine Statistik in Form eines Graphen – wie für mich gemacht!
Was ich nicht nutze ist die Fit-Formel. Sie gibt an, in welchem Verhältnis man Wasser, Eiweiß, Gemüse/(Obst) und Fett zu sich nehmen sollte. Auch dies kann man dann in der App vermerken und man sieht am Ende des Tages beispielsweise, ob man zu wenig Wasser oder vielleicht auch zu viel Fett zu sich genommen hat. Ich nutze es aus dem Grunde nicht, da ich selber sehr viel trinke und Obst und Gemüse esse. Mit Fett koche ich kaum und wenn, ist es in Käse, Wurst und Co. enthalten – aber nicht in Massen sondern in Maßen. Deswegen brauche ich die Formeln zur Zeit einfach (noch) nicht.
Alles in Allem liebe ich die App! Vielleicht auch so sehr, weil ich mit ihr bereits 5kg abgenommen habe. Sie bräuchte allerdings dringend mal eine Generalüberholung, denn sie ist immer noch nicht auf iOS 7 optimiert.

Um mein Gewicht auch unter der Woche festzuhalten, nutze ich Weightbot. Die App gibt es leider nur bei iTunes, aber für Android gibt es sicherlich Alternative. Die App kostet zur Zeit 1,79 Euro, ein Preis, den ich vollkommen in Ordnung finde. Die Bot Apps sind sowieso klasse. Ich nutze auch noch Tweetbot und bin total zufrieden.

Zu Beginn kann man seine Größe und sein Zielgewicht festlegen. Die Größe wird dann dazu genutzt, den BMI zu berechnen. Man kann täglich sein Gewicht eintragen – es ist also nichts anderes als eine Datenbank für das, was die Waage ausspuckt. Naja, doch, eigentlich ist es noch mehr, denn sobald man die App dreht, also das Handy im Quermodus nutzt, zeigt er einen wundervolle Graphen an. Dieser zeigt zum einen das eingetragene Gewicht als Graphen, zum anderen die erwartete Gewichtskurve bis zum eingetragenen Zielgewicht und die Grenze zwischen Normal- und Übergewicht. Man kann auch zwischen einer Monats- und Wochenansicht wechseln. Mit Doppeltap kann man auch zwischen den Monaten wechseln oder sich eine Jahresübersicht zeigen lassen.

Dreht man das Handy einmal um 180°, also auch im Quermodus, hat man eine weitere Statistik. (Seht ihr – alles mit Statistiken, alles große Liebe!) Sie zeigt an, wie viel man schon abgenommen hat, wie viel man noch abnehmen muss, um das Zielgewicht zu erreichen und wie viel Tage es noch ungefähr dauert. (Ich habe als Zielgewicht mein Normalgewicht, das liegt bei 71,4kg und laut App benötige ich noch 56 Tage. 56! Hallo?! Das sind zwei Monate! <3)

Keine Gewichts-App konnte mich bisher so sehr überzeugen wie Weightbot. Auch das Aussehen ist einfach so schön schlicht und übersichtlich.

Und zu guter letzt zwei Apps, mit denen ich meine Sportaktivitäten tracke – und mir noch mehr Statistiken ausliefern lasse. Runtastic und Runtastic Squats. Ich habe jeweils die PRO Versionen, die aber kostenpflichtig sind. Wenn ihr aber Glück habt – so wie ich – entdeckt ihr sie irgendwann auch einmal kostenlos. Es gibt immer wieder so Aktionstage, an denen die Apps nichts kosten, haltet am besten mal die Augen auf.

Man benötigt zwar einen (kostenlosen) Benutzeraccount, um die Apps vernünftig nutzen zu können, das ist aber schnell eingerichtet. Und dann kann es los gehen. Runtastic PRO zeichnet alle Aktivitäten auf. Bedeutet: man kann zum einen manuell Aktivitäten eingeben, beispielsweise, wenn man im Fitnesstudio war, man kann aber auch, wenn man laufen geht oder mit dem Rad loszieht, das ganze live tracken lassen. Das finde ich auch deswegen sehr toll, weil ich dann hinterher meine Route sehe.
Die App gibt Geschwindigkeit, Strecke und Zeit sowie Kalorien aus. Mit besonderem Zubehör kann man sogar die Pulsfrequenz aufzeichnen. Je nachdem, wie man möchte, sagt eine kleine Stimme die aktuell verstrichene Zeit oder die Kilometer an, die man bereits hinter sich gebracht hat. Das hilft mir, durchzuhalten, denn ansonsten würde ich schon nach wenigen Minuten aufgeben. So weiß ich: ich habe etwas geschafft.
Im Newsfeed kann man die Aktivitäten seiner Freunde sehen, liken und kommentieren – ähnlich wie bei Facebook. Wenn ich dann sehe, dass mein Freund diese Woche drei oder vier mal laufen war, oder mit dem Rennrad gefahren ist, weiß ich: ich sollte auch mal wieder etwas tun.

Und bin ich dann besonders faul, mache ich Kniebeugen. Und zwar so lange bis meine Knie zittern. Oder, wenn ich es richtig mache, so lange, wie die App es mir vorschlägt, denn Runtastic Squats hat einen entscheidenden Vorteil: die App beinhaltet einen Trainingsplan, den man individuell anpassen kann. Wenn einem 20 Kniebeugen in 3 Etappen zu wenig sind, kann man auch schon beim zweiten Intervall beginnen. Pro Tag steigert sich die Anzahl der Kniebeugen und es gibt auch Tage, an denen man eine Pausen einlegen sollte. Die App plant also alles genau, um einen in Sachen Kniebeugen fit zu machen.

Gerade dann, wenn ich es nicht ins Fitnessstudio schaffe, kann ich mit der App eine kleine Trainingseinheit daheim machen und fühle mich dann nach einem Keks nicht ganz so schuldig.

Welche Apps nutzt ihr zum Sport machen oder Abnehmen? Ich bin immer offen für neue Apps, natürlich vor allem dann, wenn sie Statistiken bereit halten …

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2 Kommentare

  • Antworten Miriam :) 8. Juni 2014 um 10:06

    Weightbot klingt ja toll…:) Dummerweise meint der Appstore, dass meine Kreditkarte abgelaufen ist. 😀 Und gerade bin ich zu faul, um die Daten rauszusuchen und zu aktualisieren. 😉 Aber danke für den Hinweis. 🙂

  • Antworten Lisa Marie 9. Juni 2014 um 10:07

    Ein sehr guter Post! 🙂

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