Lovely Herbst, oder: wie ich den goldenen Oktober im Bett verbringe. Und ein paar Tipps gegen die Erkältung!

veröffentlicht in Uncategorized am 14. Oktober 2014

Noch vor wenigen Wochen habe ich den Herbst über alles gelobt und mich unglaublich gefreut. Schien ja auch, als würde es ein goldener Oktober werden. Denkste! Naja, das Wetter ist ja wirklich nicht schlecht, aber was nützt mir das, wenn ich den ganzen Tag drinnen Hocke und mich frierend in eine Decke einkuschel, Tee trinke und mir die Stimme weghuste. Mich hat es sozusagen voll erwischt. Wenn ich morgens aufstehe, klinge ich wie ein 65-jähriger Kettenraucher und abends spreche ich nasal. Es ist nicht nur Herbst, es ist auch Grippe-Zeit.
Ich habe schon viel versucht, die Erkältung zu minimieren, doch letztendlich hilft nur Ruhe. Trotzdem möchte ich euch heute ein paar kleine Tipps geben, die auf jeden Fall helfen, die Zeit im Bett so angenehm wie möglich zu gestalten und mit Sicherheit nicht schaden. Vielleicht hilft’s sogar, aber das weiß man ja nie so genau.

1. Viel trinken! 
Am besten hilft natürlich warmer Tee, aber auch Wasser darf es ab und an sein. Was man vermeiden sollte sind Softdrinks und generell kohlensäurehaltige Getränke. Wenn ihr eh schon Husten habt, reizt die Kohlensäure den Rachen. Ich habe vor ein paar Wochen den Shuyao Teamaker bekommen und sah nun die beste Gelegenheit, ihn auszuprobieren. Und ich bin begeistert. Der Teebecher hat ein integriertes Sieb, so dass die losen Teeblätter dauerhaft im heißen Wasser bleiben können. Da sie nicht nachbittern, kann man sie bis zu fünf mal wieder aufgießen. Man hat also über den ganzen Tag etwas davon. Die neuen go veggie Sorten sind außerdem sehr gesund. Besonders gefallen hat mir sweet veggie, ein Tee mit Orangenblättern und Karotte. Im ersten Moment erinnerte es mich an Fencheltee, doch auch der Karottengeschmack kommt sehr gut durch. Ich fühlte mich danach tatsächlich ein wenig fitter. Die Kapseln, in denen der Tee zu euch kommt sind übrigens, wie man erst annehmen könnte, nicht aus Hartplastik sondern umweltschonend und kompostierbar. Ich habe den Tea Maker übrigens auch mit in der Uni gehabt und er blieb den ganzen Tag über dicht. Ein paar Teesorten habe ich noch nicht probiert, aber das hole ich in den nächsten Tagen nach. Die Erkältung ist schließlich noch nicht weg.

Wenn ich mal die Nase voll habe von all den gesunden Tees, greife ich gerne zu warmen Apfelsaft. Einfach ein wenig Apfelsaft nach Wahl mit etwas Wasser mischen und in der Mikrowelle oder dem Topf erwärmen. Wer mag, kann noch eine Prise Zimt hinzu geben, dann schmeckt er auch noch leicht weihnachtlich.

2. Ruhe bewahren!
Es ist leider nun mal so: die Regeneration einer Erkältung dauert. Nicht ohne Grund heißt es »Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie«. Bleibt im Bett und gönnt euch ein wenig Ruhe. Viel Schlafen und Wärme tut dem Körper gut. Auch ein heißes Erkältungsbad ist nur zu empfehlen.
Für die Langeweile empfehle ich einen guten Film oder ein spannendes Buch. Ich persönlich gehe ja regelmäßig ein vor Langeweile und wälze mich dann ewig im Kreis. Aber das kann natürlich jeder so gestalten wie er mag. Und bevor die Decke auf den Kopf fällt, sollte man sich dick anziehen und einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen – denn auch das hilft.

3. Feed the cold!
Mein Papa predigt mir immer: iss! Und auch, wenn ich nichts schmecke, esse ich, denn der Körper braucht wichtige Dinge wie Salze, Flüssigkeit, Fette und Vitamine. Neben Obst und Gemüse empfehle ich deswegen eine frische Hühnerbrühe. Wer mag, kann sie natürlich auch selber ansetzen, ich bevorzuge aber die einfache aus dem Glas mit Hähnchenfleisch drin. Dieses lege ich beiseite, verdünne die Brühe mit etwas Wasser und Koche darin kleine Nudeln und etwas Karotten. Zum Schluss dann das Hühnerfleisch dazu geben und so heiß wie möglich genießen. Wer mag kann natürlich auch noch frische Petersilie dazu geben oder die Nudeln mit Kartoffeln austauschen.
Wer einen Jappel nach Süß hat, sollte keinesfalls zu Keksen oder Ähnlichem greifen. Kekse sind oft trocken und reizen wieder den Hals. Ich empfehle stattdessen zuckerfreie Bonbons. Die helfen nicht nur gegen den Hustenreiz sondern stillen auch den Jappel. Vor Kurzem bekam ich die neuen Em-eukal Kleinen Momente in den Sorten Limone, Johannisbeere und Blutorange zugeschickt. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche Sorte ich am liebsten mag. Man bekommt sie in praktischen wieder verschließbaren Beutelchen. Ich habe alle drei Sorten in meiner Wohnung verteilt, so dass ich jeden Hustenreiz ausmerze, sobald er kommt. Johannisbeere liegt am Bett, Blutorange in der Küche und Limone habe ich in der Handtasche immer dabei. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wo ich die leckeren Bonsche bekomme, denn andere kommen mir nicht mehr ins Haus (oder haben es zumindest sehr, sehr schwer).

Was ansonsten noch zu sagen bleibt? Gute Besserung! Jeder von uns hatte sicherlich schon einmal einen Infekt und weiß sich anders zu helfen, doch sobald ihr merkt, dass es nicht besser wird und es euch immer schlechter geht, sucht lieber einen Arzt auf. Auch bei Kindern ist das wichtig. Hört auf euer Bauchgefühl. Man kann noch so viel Trinken, ist es erst mal eine ausgewachsene Grippe, hat man ein paar Tage damit zu kämpfen. Bleibt gesund!

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