Heute mach ich veggie! Erfahrungen mit der vegetarischen Ernährung und Garden Gourmet

veröffentlicht in Uncategorized am 5. November 2014

Fleich ist mein Gemüse – naja nicht ganz, aber ich mag es schon sehr gerne. Trotzdem habe ich schon mehrfach darüber nachgedacht, diese Sache mit der vegetarischen Ernährung auszuprobieren. Ich muss vorweg sagen: ich bin da relativ gefühlskalt. Dadurch, dass mein Papa Koch ist, weiß ich, wie Fleisch verarbeitet und auch, wie Tiere geschlachtet werden. Wenn wir im Biologie Unterricht Filme geschaut haben, wie Hühnchen verarbeitet werden – vom Leben bis zu den Chicken Wings aus der TK-Truhe –, hat mich das mehr interessiert als geekelt. Man kann darüber denken, was man will und ich will auch keine Diskussion darüber anfangen, aber ich persönlich habe kein Problem damit. Eher ist es eine distanzierte Beobachtung. Trotzdem finde ich die vegetarische Ernährung sehr interessant, denn regelmäßig Fleisch zu essen, gehört für mich zum Luxus.
Wozu ich allerdings sehr zwiegespalten stehe, sind Ersatzprodukte. Dass es so etwas wie vegetarische Bratwürste und Schnitzel gibt, finde ich in erster Linie nicht schlecht. Mich wundert es nur, dass man es dann so nennen muss. Vegetarische Leberwurst ist nun mal keine Leberwurst sondern ein vegetarischer Streichaufschnitt. Aber wie auch immer. Mit diesen Vorurteilen – das sage ich bewusst, denn genauso war es – ging ich in einen Test. In Zusammenarbeit mit Garden Gourmet testete ich vegetarische Fleischalternativen.

Zunächst zu den Produkten an sich. Ich bekam folgende Produkte gestellt:

  • Falafel (vegan)
  • Bratwurst
  • Gemüse-Bällchen
  • Spinat-Käse Rondo
  • Filet-Streifen
  • Burger
Die Produkte sind nicht nur alle auf Basis von Soja und Gemüse sondern vor allem ohne künstliche Farb-, Geschmacks- oder Konservierungsstoffe. Ebenso sind sie arm an Cholesterin und dafür reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus Sonnenblumenöl. Und was mich sehr freute: die Zubereitung ging sehr schnell.
Für den Test habe ich mir Hilfe gesucht und zwei Kommilitonen ihre Meinung abgeben lassen und wir kamen alle zu einem gemeinsamen Urteil: die Produkte sind verdammt lecker. Ein Kommilitone sagte sogar, die vegetarischen Bratwürste seien leckerer als die Variante mit Fleisch. Zudem fiel mir auf: hätte man mir nicht gesagt, dass die Produkte fleischlos sind, hätte ich es alleine vom optischen Aspekt her nicht gesehen. Klar, vom Geruch, der Konsistenz und dem Geschmack unterscheidet es sich schon, aber auch nicht gravierend. Ich war positiv angetan. Und ich würde es wohl jederzeit wieder tun. Nur gebe ich auch offen zu: ich brauche keine Alternativen. Gerade Gemüse reicht mir. Ich esse auch lieber mal eine Gemüsefrikadelle anstatt einer Frikadelle mit Soja. Deswegen haben mir auch die Gemüsebällchen besonders gut geschmeckt. Naja, oder eben Fleisch, denn komplett verzichten kann ich wohl doch nicht. 
Mich würde nun interessieren: habt ihr auch schon mal den Versuch gestartet, fleischlos zu leben oder Alternativen probiert? Wer es einmal probieren möchte, kann zur Zeit bei einer Coupon-Aktion von Garden Gourmet zuschlagen, Noch bis kommende Woche hängen in ca. 1000 deutschen Supermärkten Coupons an den Regalen, mit denen ihr entweder beim Kauf von drei Produkten eines davon gratis bekommt oder sogar das Geld zurück bekommt. Aber wundert euch nicht, wenn die Produkte ein wenig anders aussehen als auf meinen Fotos; für die kommende Zeit ist eine Umgestaltung der Etiketten vorgesehen. Das Produkt bleibt allerdings das gleiche. 
Die Produkte eignen sich übrigens auch super für den schnellen Hunger und den kleinen Geldbeutel, den die Produkte kosten zum Großteil nicht mehr als drei Euro und reichen für mindestens zwei Personen. Mit wenigen zusätzlichen Zutaten lassen sich vielerlei Gerichte zaubern. Einige Iden findet ihr auf der Webseite von Garden Gourmet. Ich habe euch aber natürlich auch ein kleines und sehr schnelles Rezept für die neue Kategorie Studentenfutter mitgebracht: superschnelle Veggie-Burger mit selbstgemachten Pommes.

Dafür benötigt ihr:
eine große Kartoffel
1 EL Sonnenblumenöl
etwas Salz
ein Brötchen eurer Wahl (ich wählte ein Weizenbrötchen, nehme das nächste mal aber ein Mehrkornbrötchen)
ein großes Salatblatt 
eine Möhre
eine halbe Tomate
Ketchup und Burgersauce (oder Majo etc.) nach Wahl
eine vegetarische Burger-Frikadelle
Zunächst die Kartoffel ordentlich waschen oder bei Bedarf schälen. Anschließend in schmale Streifen schneiden, mit Öl und Salz vermischen und bei vorgeheiztem Ofen bei ca. 170°C 15 Minuten backen (bis sie an den Kanten goldig sind). In der Zwischenzeit den Salat waschen, die Möhre raspeln und die Tomaten in Scheiben schneiden. Die Frikadelle in einer heißen Pfanne mit etwas Öl nach Packungsanweisung braten, das Brötchen aufschneiden und nach eigenen Vorlieben die Zutaten stapeln. Bei mir kommt erst das Salatblatt drauf, dann die Frikadelle, anschließend die Möhren, die Tomaten und ganz oben drauf die Saucen. Brötchenklappe drauf und mit Pommes servieren. 

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2 Kommentare

  • Antworten Anonym 6. November 2014 um 17:29

    Hallo,
    ich habe mich 1 1/2 Jahre vegetarisch ernährt und kenne dadurch die Produkte von Garden Gourmet. In dieser Zeit habe ich auch andere Fleischersatzprodukte ausprobiert, aber ich muss schon sagen, die Sachen von Garden Gourmet haben mir von allen am besten geschmeckt. Von daher hast du, meiner Meinung nach, eine gute Wahl getroffen, Garden Gourmet auszuprobieren.
    Viele Grüße,
    Diana

  • Antworten Lisa Marie 8. November 2014 um 12:41

    Ein sehr guter Post! 🙂
    Ich habe auch shcon öfters versucht, fleischlos zu leben aber
    das fällt mir wirklich sehr sehr schwer.
    Und Bratwürste oder andere "Fleischsachen" auf vegetarischer oder
    veganischer Basis, sind überhaupt nicht für mich.
    Hab' da auch schon ganz verschiedene Gerichte ausprobiert und tralala …
    aber das habe ich höchstens bis zur Hälfte aufgegessen.

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