Gedankenrevue – Eine Antwort

veröffentlicht in Persönliches am 2. November 2012

Vor ein paar Tagen schrieb @PattaFeuFeu einen Blogpost über die Metaebene seiner Tweets und die Entstehung. Einige griff er auf und beleuchtete sie näher, erzählte, wie es zu solch einem Tweet kam. Zum Schluss rief er dazu auf, die Geschichten der eigenen Tweets zu offenbaren, und genau diesem widme ich mich nun.

Meine Tweets basieren oft auf dem alltäglichen Leben, Plakate, Songs, Geschehen oder mitgehörte Konversationen. Für einige hole ich mir aber auch Inspiration bei anderen Twitterern. Mache zum Beispiel ein Wortspiel oder mir fällt in genau dem Moment, in dem ich ein Tweet lese ein weiterer ein, der teilweise nur im Ansatz ein ähnliches Thema hat, oft aber auch ganz anders ist als die Inspirationsquelle. Ab und zu lese ich auch meine alten Tweets und denke daran, wie ich sie hätte besser formulieren können. Aber am häufigsten denke ich einfach nur so viel nach, dass ich, um meine Gedanken zu sortieren, einen Tweet darüber schreibe.

 

Dieser Tweet entstand in dem ersten Monat meines Twitteraccounts. @rzwodezwo war zuvor in New York und schrieb immer noch ab und zu darüber. Da New York nun mal viele Hochhäuser hat und ich in Partystimmung war, entstanden diese Worte.

Ein einfaches Gespräch in der Schule mit einigen aus meiner Klasse brachte mich auf diesen Tweet. Wir unterhielten uns über den Artikel, den man für „Mus“ nutzt und probierten diese an einigen Mussorten aus. Ich kam dann auf Orgas-Mus.

Ich war auf Studienfahrt und während der Stadtführung durch Weimar erzählte die Stadtführerin, wie Goethe seine Liebschaften umgarnte. Auf der anderen Seite sprachen Schüler darüber abends wegzugehen, in einen Club, was Trinken. Scherzhaft warf jemand ein, dass man eh nur Zuwachs fürs Telefonbuch suche.

Zu dieser Zeit las ich ein wunderbares Buch, welches nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört. An diesem Tag schlug ich „Unser letzter Sommer“ zu.

Basierend auf der alten SchülerVZ-/Facebookgruppe „Diese Gruppe putzt hier nur“, entstand dieser Tweet.

Ich lag auf meiner Luftmatratze in Dresden beim Kirchentag in einem Klassenzimmer und schrieb mit @Gedankenrausch, den ich kurz zuvor kennenlernte. Er war mir so sympatisch, dass wir nach dem ersten Treffen auch die kommende Tage zusammen verbrachten. An diesem Abend brachte er mich und ein paar Freunde noch zu unserer Unterkunft. Ich wartete auf eine Antwort, dass er sicher in sein Hotel gekommen ist und schlief dabei ein.

Patta und ich planen schon seit einiger Zeit, irgendwo Urlaub zu machen. Gerne am Meer, gerne aber auch einfach in London oder den Niederlanden. Als ich diesen Tweet schrieb, war die Sehnsucht nach Ferne wieder einmal so groß, dass ich es in Worte fassen musste.

Am Wochenende zuvor lernte ich einen tollen Menschen kennen, zwei Tage später kamen wir zusammen. Diese Zeilen beschreiben die unglaubliche Verliebtheit, die ich verspürte. Und ich wollte wissen, ob sich zwei Menschen von „Wolke 7“ auf „Wolke 14“ wiedertreffen.

Diese Idee kommt von einer Fotografin, die sich auf Hochzeiten spezialisiert hat. Hier sah ich ein Foto einer Hochzeitsdeko, bei der auf dem Tisch Einwegkameras lagen. Mittlerweile ist dies einer meiner liebsten Tweets. Die Idee, dass jeder Gast die Hochzeit aus seinem eigenen Blickwinkel fasthalten kann, fasziniert mich.

Vor einiger Zeit ging eine Website mit dem Namen threewords.me durch die Timeline, doch irgendwie wollte mich niemand beschreiben. Dann schrieb ich diesen Tweet und er wurde ganz anders aufgefasst, als er eigentlich gedacht war. Der Gedanke, dass ich die berühmten drei Worte „Ich liebe dich“ hätte meinen können, gefällt mir mittlerweile so gut, dass dieser Tweet nun zu meinen Lieblingen gehört. Und auf diesen Tweet basierend sagte man mir, dass ich drei Worte wert sei. <3

Und jetzt seid ihr dran. Macht Patta die Freude und kramt eure Erinnerungen raus.

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1 Kommentar

  • Antworten Anonym 11. Dezember 2012 um 13:23

    Ich finde die tweets echt toll und eine gute Reflexion hast du aich gemacht echt toll

  • Hinterlasse eine Antwort

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