Farbenfrohe Macarons von Huitième Art

veröffentlicht in Uncategorized am 14. Mai 2014

Hachja, der vorletzte Posts geht nun hiermit online, bevor die Feierei am Freitag endet. Schade eigentlich. Ich freue mich zwar darauf, wieder selber kreativ werden zu können, doch die ganzen Gäste habe ich wirklich sehr ins Herz geschlossen. Deswegen noch einmal an alle ein großes Dankeschön! Und nun: leckere Macarons.

Girl on Travel ist nun schon drei Jahre alt und auch wir, Steph und Daniel von Huitième Art, möchten dem Reisemädchen heute ganz herzlich gratulieren und freuen uns sehr mit von der Partie sein zu dürfen! Rückblickend gab es für sie sicherlich ein paar Tiefs aber vor allem auch jede Menge Höhepunkte. Das wichtigste ist jedoch immer nach vorne zu schauen und weiter zu kämpfen. Mareike zeigt uns immer wieder auf ihrem bezaubernden Blog, dass es tausende kleine Dinge im Leben gibt, für die sich die ganze Arbeit und Mühe lohnt. 


Für uns darf an Geburtstagen eins unter keinen Umständen fehlen: Kaffee, am besten in einer gemütlichen Runde, zusammen mit Kuchen und Co.! Zur Feier des Tages haben wir euch heute viele zuckersüße bunte Macarons mitgebracht, denn zum perfekten Kaffeekränzchen dürfen diese einfach nicht fehlen. Macarons sind einfach nachzubacken und sind vor allem super wandelbar! Vanille, Himbeere, Zitrone oder doch lieber Schokolade? Hier ist einfach alles möglich! Wir geben euch heute unser Grundrezept für Vanille Macarons. Dieses Rezept lässt sich jedoch je nach Geschmack ziemlich gut abwandeln. Probiert es doch einfach aus! 




Das Rezept reicht bei uns in der Regel für 18 Macarons.
Für die Schalen braucht ihr folgende Zutaten:

  • 70g abgezogene, gemahlene Mandeln
  • 100g Puderzucker
  • 50g Eiweiß
  • 1 Prise Salz

Zuerst  werden die 70g Mandeln mit 50g Puderzucker vermischt und mit einem Zerkleinerer fein gemahlen und anschließend gesiebt. Die Mandel- Zuckermischung sollte am besten ganz fein sein und keine groben Stückchen enthalten. 
Dann wird das Eiweiß abgewogen. Das wiegen der Zutaten ist bei Macarons unglaublich wichtig: hier dürft ihr auf gar keinen Fall mehr als 50g Eiweiß abwiegen (entspricht etwa 1 1/2 Eier) sonst könnten die Macarons nicht gelingen, da die Masse dadurch zu flüssig werden könnte. Das Eiweiß wird dann mit einer Prise Salz mit dem Handrührer auf höchster Stufe steif geschlagen. Die restlichen 50g Puderzucker werden dann mit und mit dazugeben und untergeschlagen, sodass die Masse am Ende schön glänzt. In dieser Eiweißmasse könnt ihr dann nach Belieben Lebensmittelfarbe (am besten in Puderform, da Puder die Konsistenz nicht verändert. Keine flüssige Lebensmittelfarbe verwenden!), Kakaopulver (in dem Fall solltet ihr unbedingt auf den Ölgehalt achten!) oder verschiedene Aromen untermischen. Wir haben für unsere Macarons rote und blaue Lebensmittelfarbe, sowie Vanillearoma benutzt. Danach wird die Mandel-Puderzucker-Mischung vorsichtig unter dem Eischnee gehoben. Das ganze verrührt ihr, bis beide Massen sich gut vermischt haben.




Als nächstes benötigt ihr eine Macaronmatte oder Backpapier. Die Matte legt ihr ganz flach auf einem Backblech aus und dann kommt auch schon der kniffligere Part. Mithilfe eines Spritzbeutels oder sogar einfach nur mit einem Löffel wird die Masse in Form von kleinen Kreisen auf der Matte verteilt. Hier solltet ihr langsam vorgehen und nicht zu viel Teig auf einer Stelle spritzen, da der Teig sich etwas gehen lässt und mit der Zeit noch etwas breiter zerläuft. Die Macaronschalen werden dann ganze 20 Minuten bei Zimmertemperatur stehen gelassen, damit sich eine hauchdünne Haut auf der Oberfläche bilden kann. Währenddessen könnt ihr den Backofen auf 140°C (Umluft) schon vorheizen. 


Legt dann das Backblech für nur 15 Minuten in den Ofen, damit die Schalen austrocknen können. Ob die Schalen fertig sind, seht ihr wenn die obere Haut sich nicht mehr bewegen lässt. Sollte das obere Stück der Schale sich noch auf dem „Füßchen“ hin und her bewegen lassen, so könnt ihr die Schalen für weitere 1-2 Minuten in den Ofen lassen. Lasst eure Schalen nicht aus den Augen, da diese auch ganz schnell braun werden können! Anschließend wird das Blech aus dem Ofen rausgeholt und die Macaronmatte wird auf eine kühle Arbeitsfläche gelegen und die Schalen gut abkühlen lassen. Lasst dem Ganzen etwas Zeit und stellt die Schalen zum Abkühlen nicht in den Kühlschrank. Sie könnten sehr einfach brechen. Nach dem Abkühlen dürft ihr die Schalen von der Matte mit einem Messer vorsichtig lösen und sie umdrehen. Löst die Schalen im warmen Zustand nicht von der Matte! Durch die noch etwas feuchte Unterseite bleiben die Schalen im warmen Zustand sehr gerne an der Matte kleben und die Oberseite bricht schneller ab. Die perfekte Macarons Schale ist außen rum hart und knusprig, und innen noch leicht „feucht“. So schmecken sie einfach am besten! 


Nachdem ihr die Macarons etwas ruhen gelassen habt, könnt ihr nun die Füllung auf die Schalen verteilen. Ihr müsst natürlich nur die Hälfte der Schalen verzieren. Wir haben uns für eine super einfache Buttercreme entschieden, denn diese Füllung ist lecker und super einfach nachzumachen. Dafür braucht ihr nur 100g weiche Butter, 50g Puderzucker und ein paar Tropfen Vanillearoma. Zu diesen drei Grundzutaten könnt ihr natürlich auch Früchte, Marmelade o.Ä. untermischen. Hier könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen! Die drei Zutaten werden einfach mit dem Handrührer vermischt bis eine feste Masse entsteht. Nach Belieben könnt ihr natürlich auch diese Creme mit Lebensmittelfarbe färben. Achtung! Butter wird schnell flüssig. Wenn die Masse zu flüssig ist, nichts wie rein damit in den Kühlschrank. Die feste Masse könnt ihr dann mit einem Messer oder auch mit einem Spritzbeutel auf den Schalen verteilen. Drückt eine zweite, noch leere Schale vorsichtig auf die Buttercreme und fertig! Unglaublich leckere Macarons zum Kaffee!




Das Rezept mag vielleicht etwas kompliziert wirken, weil es ziemlich lang geworden ist, aber traut euch ruhig! Es ist super einfach nachzubacken. Ich würde euch jedoch ans Herz legen eine Macaronmatte zu benutzen, da es mit der Matte sehr viel einfacher ist, die Größe der jeweiligen Schalen zu bemessen. Ich möchte mich an dieser Stellen nochmal herzlich bei Mareike bedanken, dafür, dass wir mit ihr feiern durften und wünschen ihr natürlich alles Gute für die nächsten drei (oder hoffentlich noch mehr!) Jahre. Auf Girl on Travel, hoffentlich noch viele nette Kaffeekränzchen wie diese und natürlich all die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen!

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2 Kommentare

  • Antworten Alessa 15. Mai 2014 um 10:03

    Herrlich, die sehen sooo toll aus und ich muss mich jetzt endlich auch wirklich mal trauen, diese süßen Teilchen zu backen…! Aber motiviert bin ich ja jetzt 🙂
    Herzliche Grüße von Alessa ♥

  • Antworten fashionleaderandkitchenhero 18. Mai 2014 um 13:00

    Wow was für coole Bilder das geworden sind! Da bekomm ich direkt Heißhunger und will auch welche haben!
    Einfach super!

    Liebe Grüße, Lisa
    von http://fashionleaderandkitchenhero.blogspot.de/

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