#foodblogbilanz2015 – Das Jahr im Rückblick

veröffentlicht in Blog Rezepte Rückblick am 1. Januar 2016

Ich ziehe Bilanz. Da ich selbst kein großer Fan von Jahresrückblicken bin, habe ich im letzten Jahr auf selbigen verzichtet. Zum Ende des Jahres überschlagen sich die Blogs mit ähnlichen Beiträgen und letztendlich wird wenig gelesen und mehr Bilder geguckt. Was ich hingegen sehr schön finde, sind Tags bzw. Fragebögen. Ich mag es, mir vorgegebene Fragen zu beantworten und deswegen nehme ich in diesem Jahr auch an der #foodblogbilanz2015 teil. Worum es genau geht, erfahrt ihr bei giftigeblonde.

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Am meisten geklickt und geteilt wurde das Rezept der knusprigen Fladenbrotsticks mit verschiedenen Dips von annekaffeekanne, die anlässlich meines Bloggeburtstages einen Gastpost bei mir veröffentlicht hat. Es war mir damals schon eine Ehre und Freude, sie dabei haben zu dürfen und ich freue mich sehr, dass das Rezept so gut bei euch allen angekommen ist.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Am meisten bedeutet haben mir die folgenden Blogposts. Fast alles keine Rezepte sondern vor allem emotionale und persönliche Texte, die damals aus dem Tiefsten meines Herzens kamen und die ich auch heute noch genauso unterschreiben würde. Naja, und ein Rezept.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich liebe den Zimtschneckenkuchen von Jeanny, den ich dieses Jahr gleich mehrfach gebacken habe. Außerdem hat mich der Text von Anna über Frauen und Selbstakzeptanz sehr angesprochen – Mama, ich habe dich lieb, du bist meine Kämpferin! Und sehr berührt hat mich der Text von Assata zum Thema Fernbeziehung. Ich habe selbst lange eine geführt und kann ihre Worte sehr gut nachvollziehen.

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ich liebe, liebe, liebe die Thai-Suppe nach Weight Watchers Rezept und habe sie auch das ein oder andere mal gekocht. Sie ist lecker, leicht und schmeckt einfach sehr, sehr erfrischend.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich musste dieses Jahr lernen, dass ich für mich blogge und für niemand anderes. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich wieder etwas posten muss, wo mir mittlerweile doch schon ein paar Leute folgen. Ich hatte eine Art Zwang, dabei heißt es immer so schön „Mein Blog, meine Party“. Und das musste ich lernen. Das hat gedauert, aber jetzt poste ich nur noch, wenn ich es möchte, wenn ich weiß, dass es bei mir zeitlich passt und ich genügend Muße habe, etwas zu schreiben. Nichts ist schlimmer als unemotionale, mal eben runtergeschriebene Blogpost. Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass ich sehr ehrlich bin. Und so wird es hier auch in Zukunft nur wahre Worte, ehrliche Meinungen und ganz viele Gefühle geben.
Ein Kochproblem hatte ich mir Joghurt. Irgendwie kam nicht in meinem Kopf an, dass Joghurt grisselig wird, wenn man ihn in Saucen macht und zu stark erhitzt. Naja und deswegen hatte ich mehrfach krümelige Saucen. Jetzt weiß ich: lieber Schmand nehmen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich habe Avocado wieder schätzen gelernt. Auf Brot, in Salat oder als Dip – ein Kracher! Außerdem koche ich sehr gerne mit Limetten. In Saucen, zu Fisch oder Fleisch und in Dressings.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Sehr schön fand ich „meerrettich einfrieren“ und „du machst mein leben schön“. Skurril fand ich zum einen „wasserflasche englisch“ und zum anderen „gier unter palmen“. Jegliche Formen von „girl“ und besonders „travel girls“ sind auch immer sehr beliebt.

8. Was wünscht du dir und deinem Blog für 2016?

Ich wünsche mir Zeit. Nicht nur Zeit für den Blog sondern auch Zeit für mich. Zeit, in der ich kreativ sein kann und mich dem widmen kann, was ich so liebe: die Freiheit, machen zu können, was mir gefällt. Ich möchte sehr gerne dieses Jahr zu WordPress umziehen und ein neues Blogdesign entwickeln. Vielleicht auch ein neues Logo. Ich werde erwachsen und so wird es auch mein Blog.

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