Cruise Days in Hamburg 2012

veröffentlicht in Deutschland Hamburg Reisen Unterwegs am 11. September 2012

Derzeitig ist es ziemlich ruhig auf meinem Blog, was daran liegt, dass ich die letzten Ferientage sehr beschäftigt war, sie sehr genossen habe und nun seit einer Woche wieder Schule habe. Trotzdem möchte ich die letzten Fotos noch posten und ein paar Worte dazu sagen.
Nachdem ich meine geplante Tour nach Dortmund wegen Krankheit absagen musste, habe ich einen Tag dazu genutzt nach dem Besuch eines Freundes nach Hamburg zu den Cruise Days zu fahren. 
Meine Mama ist lange zur See gefahren – was mein tägliches Fernweh erklären würde – und sitzt immer wieder trauernd zu Hause, wenn auf NDR die Berichterstattungen aus Hamburg kommen. Deswegen habe ich sie einfach überredet, endlich mal mitzukommen.
Schon Anfang Juli sah ich die Queen Marry II und war beeindruckt von der Größe. Wie ein Hochhaus lag dieses gigantische Schiff ruhig vor mir im Wasser. Zugleich beängstigend und beruhigend.
An diesem Abend freute ich mich besonders auf das Feuerwerk mit dem beleuchteten Hafen im Hintergrund. Schon bei Facebook sah ich einige Fotos des „Blue Ports“. Ich wollte da auch hin, Fotos machen und genießen. Hamburg ist (m)ein Ort der Ruhe.
Wir kamen an den Landungsbrücken an und standen im Stau. Ein menschlicher Stau, der sich an der gesamten Hafenpromenade verteilte. Nur mit ein bisschen Ellenbogen und Geduld ergatterten wir kurz vor Beginn der Parade gute Plätze mit Blick aufs Wasser.
Das Feuerwerk begann, kleinere Schiffe passierten, die Kreuzfahrtschiffe hinterher, Schiffshupen setzten ein, und mein Herz setzte aus. Diese Lautstärke, diese Macht, die ein einfaches Schiff ausstrahlt.
Besonders emotional wurde es bei der Astor, auf der meine Mama lange arbeitete und einige Länder unserer Erde bereiste. Gerne wäre ich in diesem Moment mit ihr dort oben gewesen.

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