Erstmal eine Bohne wandern lassen…

veröffentlicht in Persönliches am 14. Januar 2012

Ich arbeite nun seit Ende 2009 in der Jugendarbeit der örtlichen Gemeinde und bin derzeitig dabei, mich weiterzubilden und meine Jugendleiter Card zu machen.
Zum Abschluss heute, brachte mich der Leiter unserer Gruppe auf eine wunderbare Idee.
Es gibt eine Legende von einem Mann, der sich jeden Morgen eine Hand voll Linsen mitnahm und sich in die rechte Tasche packte. Jedes Mal, wenn ihm an diesem Tag etwas gutes wiederfuhr, ein herzliches Lachen, eine Begegnung, eine wundervolle Tat, nahm er eine Linse aus der rechten Tasche und legte sie in die Linke. Am Ende des Tages sah er, wie viele Linsen in der linken Tasche waren und wofür er dankbar sein konnte. Und selbst, wenn nur eine Linse in der linken Tasche war, konnte er darauf zurückblicken und sich daran erinnern, was Schönes geschehen war.
Und so bekamen auch wir heute eine Hand voll Linsen.

Vielleicht werde ich sie in meinen Alltag integrieren, sie immer dabei haben, aber in erster Linie erfreue ich mich an dem Gedanken, auf die kleinen, schönen Dinge des Alltags zu blicken.
Die erste Linse wanderte heute für ein wunderbares, freies und herzliches Lachen mit wunderbaren Menschen.

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2 Kommentare

  • Antworten Lieselotte 14. Januar 2012 um 18:08

    Die Idee dahinter ist wunderbar! Vielleicht sollte ich das auch mal machen, wobei ich befürchte, dass die Linsen alle in der rechten Tasche bleiben werden, haha 🙂

    • Antworten Mareike 14. Januar 2012 um 19:01

      Ach was. Es sind die kleinen Dinge, die einen Tag wertvoll machen! <3

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