Berlin – Inspirationen einer Großstadt

veröffentlicht in Berlin Deutschland Reisen am 1. Juli 2012

Ich muss gestehen, dass es schon einige Tage her ist, dass ich in Berlin war. Um genau zu sein, ist es nun über einen Monat her, doch ich bin bisher nicht dazu gekommen, irgendwelche Bilder zu sichten oder das ganze Revue passieren zu lassen.
Ich war über Himmelfahrt von Donnerstag bis Sonntag in Brandenburg bei den Urgroßeltern einer Freundin, die uns durchgehend verwöhnt haben, sodass wir mindestens drölf Kilo zugenommen haben. Das Handynetz war eine Katastrophe und das Bett hart wie Stein, aber wir durften eine familiäre Atmosphäre und viel Herzenswärme erfahren.

An zwei der vier Tage sind wir mit der Bahn nach Berlin gefahren. Zwanzig Minuten Zugfahrt, die immer wieder durch die lustige Melodie bereichert wurde, die vor Ansage der kommenden Haltestelle kam.
Wir hatten uns vorgenommen einen Tag als Tourist und einen Tag als Entdecker zu verbringen. Wir haben einige Sehenswürdigkeiten besichtigt und sind die bekannten Orte abgelaufen, haben uns mit Bekannten getroffen und Berlin von der bekannten Seite gesehen. Brandenburger Tor, Kurfürstendamm, Alex, etc.
An Tag zwei wollten wir mehr erleben. Zunächst sind wir mit der Linie 100 von Start- zu Endhaltestelle gefahren. Ein brandheißer Tipp, wenn man nicht Mengen an Geld für eine „professionelle“ Stadtrundfahrt ausgeben möchte. Man kommt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei und bezahlt bei den günstigen Tarifen, die in Berlin vorliegen nur knapp ein Fünftel von dem Preis, den man in den lustigen roten Doppeldeckerbussen bezahlt hätte. Anschließend ging es in die Ritter-Sport-Schokowelt. Neben dem üblichen Ritter-Sport-Sortiment gibt es einige Sondereditionen, das Café bietet interessante Schokoreationen und man kann sich seine eigene Schokolade zusammenstellen lassen. Für Kinder mit Sicherheit sehr interessant. Für Erwachsene eher mäßig begeisternd. Danach ging es nach Kreuzberg in einen Second-Hand-Laden, von denen Berlin einige zu bieten hat. Wir haben uns durch etliche Kleidungsstücke gewühlt, aber nur wenig Erfolg gehabt. Dann bleibe ich doch lieber bei H&M und weiß, wie ich die einzelnen Sachen kombiniere.
Ein absoluter Höhepunkt unseres Berlinbesuchs war der Viktoriapark in Kreuzberg. Ein alter Trümmerberg, der ein kleines bisschen Grün in die triste Stadt zaubert, durch den ein langer Wasserfall fließt und wo man sich herrlich entspannen kann vom Lärm der Großstadt. Ich habe die Kamera an dem Tag leider zu Hause gelassen und  – welch Wunder – mein Handy ließ sich nicht starten.
Weiterhin empfehle ich das Café A.Horn. Ein kleines gemütliches Café am Rande der Stadt. Ruhig gelegen, genügend Auswahl, faire Preise und eine Extraportion Charme.
Berlin ist toll. Eine Stadt mit etlichen Facetten, doch wird es nicht, wie geplant, zu meiner Wahlheimat für ein Jahr. Dafür gibt es mir doch zu viele Menschen, zu viele Touristen und große Plätze. Ich könnte mich wohl nie zurecht finden in einer Stadt, wie Berlin – nicht auf Dauer.

 

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