Übernachten im 25hours Hotel Hamburg Number One

veröffentlicht in Deutschland Hamburg Reisen am 10. April 2017

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich etwas vernarrt in Hamburg bin. Ich kenne die Stadt sehr gut, habe schon in meiner Kindheit viel Zeit dort verbracht und trotzdem kenne ich die Stadt so wenig. Ich habe die Innenstadt schon früh studiert, da mein Papa dort ein Geschäft hatte, aber das Umland kenne ich nur wenig. Umso glücklicher war ich, als ich an einem verregneten Samstagmittag ins 25hours Number One eincheckte. Das Hotel liegt in Bahrenfeld, der Stadtteil westlich von Altona, und ist sehr gut erreichbar – sowohl mit dem Bus als auch mit der Bahn.

Das 25hours Hotel Number One ist das erste Haus der bekannten Kette. Das Hotel hat 2003 mit 128 Zimmern eröffnet. Ich hatte ein Standard-Zimmer und habe mich pudelwohl gefühlt. Die Zimmer sind sehr stylisch, aber doch irgendwie clean eingerichtet und versprühen einen industriellen Charme. Die Betondecke ist der Wahnsinn. Die hätte ich sehr gerne als Untergrund für Foodfotos. Aber wie klebt man Essen an eine Decke, so dass es noch schön aussieht? Wie auch immer. Zu jedem Zimmer gehört ein Bad mit Dusche, in der ich stundenlang hätte stehen können. Hotel-Duschen haben sowieso immer eine magische Anziehungskraft auf mich. Man kann ewig unter dem heißen Wasserstrahl stehen, ohne dass ein Mitbewohner sich beschwer, er müsse im Bad. Besonders schön finde ich das Duschgel von „Stop the water while using me“ bzw die Botschaft hinter diesem Markennamen. Genauso fasziniert hat mich aber die Tasche von Freitag an der Wand. Darunter verbirgt sich ein kleiner Hinweis: man kann diese Tasche während des Aufenthalts jederzeit nutzen und sich ausleihen. Wie wundervoll!

Da ich am Abend ein Event in der Nähe des Hotels hatte, aber bereits Vormittags vor Ort war, habe ich mir an der Rezeption ein Fahrrad geliehen. Je nach Verfügbarkeit hat man die Möglichkeit, sich kostenlos einen Mini oder ein Fahrrad zu leihen. Da der Mini gerade unterwegs war, habe ich mir Hermine – die Räder haben Namen – geschnappt und mich auf den Weg nach Altona gemacht, um noch ein bisschen zu bummeln. Ich hätte Hermine ja sehr gerne in meinen Koffer gepackt. Ein sehr bequemes Hollandrad mit Korb vorne dran, mit dem man sehr bequem durch die City düsen kann. SEHR bequem. Für den Mini zahlt man im übrigen nur den Sprit, denn man muss ihn vollgetankt zurück stellen. Wie wundervoll! Ich also nach Altona, im Regen zurück und nochmal trocken gelegt, bevor es zum Event in die benachbarte Kochschule ging, um einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Als ich Abends zurück zum Hotel kam, habe ich mir in einem Supermarkt, der direkt um die Ecke ist, noch etwas zu Essen geholt und auch noch einen kurzen Stop bei Burger de Ville gemacht. Der kultige Airstream steht direkt vor dem Gebäude und es gibt neben Burgern auch eine Auswahl an Fritten und verschiedenen Saucen. Mir wurden die Knoblauch-Pommes mit Tomaten-Aioli empfohlen. Da das leider aus war, habe ich mich für normales Aioli empfohlen und habe noch Burger-Sauce dazu bekommen. Eine sehr gute Mischung, aber so gut sie auch waren, vermutlich wird nie etwas an die Fries in Malmö dran gekommen. Die Burger sahen auch super aus, aber ich denke, hätte ich einen gegessen, wäre ich geplatzt. Die Sauerei wollte ich allen ersparen und bin mit meinen Fries und einem Salat von der Salatbar ins Zimmer gestiefelt und habe noch etwas gearbeitet und mich im gemütlichen Bett mit Blick auf den Fernseher entspannt.

Ich habe herrlich geschlafen. Weich eingebettet, warm und sehr leise. Ich hatte über Nacht das Fenster auf und habe es genossen, anders als zu Hause, mal wieder entspannt und ohne grölende Betrunkene schlafen zu können. Und genauso sanft bin ich am nächsten Morgen auch aufgewacht. Für das Frühstück war ich mit Marina und ihrem Freund verabredet. Bei Kaffee, Orangensaft und Co. haben wir den Tag begonnen und ich saß auch noch lange als die beiden bereits weg waren, im kleinen Restaurant. Bei gedimmtem Licht, habe ich das schlechte Wetter draußen betrachtet, meinen Latte Macchiato getrunken und mein Bacon mit Brötchen geknuspert. Das Frühstück war lecker und ich wäre am liebsten noch länger geblieben. Aber jeder gute Tag und jeder Aufenthalt muss ein Ende finden. Und so bin ich ins Zimmer, habe gepackt und bin in die Stadt gefahren, um meine Mum zu treffen und zur Tea Time zu fahren.

Die Zeit im 25hours war absolut erholsam und die Erreichbarkeit ist genauso toll wie die Umgebung, die Zimmer, die Räumlichkeiten und das Team, welches super freundlich und gut gelaunt war. Ich würde jederzeit zurück kommen und hoffe, bald noch viele weitere 25hours Hotels kennenzulernen.


25hours Hotel Hamburg Number One
Paul-Dessau-Straße 2
22761 Hamburg


*Dieser Artikel entstand in Kooperation mit dem 25hours Hotel. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

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